Buntes Friedensfest

Das Fest für Frieden in der Ukraine und in aller Welt am Sonntag, 27. März, war ein toller Erfolg, wie dieser Film beweist: https://youtu.be/T5qYc2yVuBA. Viele Menschen, Gemeindemitglieder,  Flüchtlinge aus der Ukraine und Neugierige versammelten sich auf dem Kirchplatz Liebfrauen und unter dem Zirkuszelt zu einer kunterbunt-fröhlichen Begegnung. Das Team des JBZ hatte das Zirkuszelt aufgebaut, in dem der Zirkus Fantastello Mitmachaktionen für die Kinder anbot. Von Akrobatik bis Kinderschminken war alles dabei. Die Shlaomgemeinchaft  animierte zum mitsingen und mittanzen. Zeitweise war die Tanzfläche voll mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Der Tag hatte mit der Messe in der gut gefüllten Liebfrauenkirche begonnen. In seiner Predigt sprach Propst Schröder von Noah, der drei mal eine Taube ausgeschickte.  Die erste kehrte unverrichteter Dinge zur Arche zurück. Die Zweite brachte schon einen Ölzweig mit. Ein Hoffnungszeichen – irgendwo ist Land in Sicht. Die dritte Taube kehrte nicht mehr zurück. Sie hatte schon wieder eine Weg nach Hause gefunden. Diese drei Tauben aus der biblischen Geschichte sind die Volage für die Friedenstaube.  Und auch wir sollen immer wieder Tauben aussenden – und jedes Gebet um Frieden, jede ausgestreckte Hand ist ein solche Taube – bis irgendwann und hoffentlich bald, die Gebete erhört werden und der Frieden zurückehrt in die Herzen der Verantwortlichen, in die Ukraine und nach Russland.

Das Seniorenzentrum St. Anna  hatte  Suppe mitgebracht, die bis auf den letzen Tropfen ausgelöffelt wurde. Zum Nachtisch gab es dann leckere Waffeln, die vor allem bei den Kindern reißenden Absatz fanden und auch die Kaffeemaschine war im Dauereinsatz. Für die Waffeln wurden spenden gesammelt so dass nun weitere 390€ für die Flüchtlinge in Arnsberg zur Verfügung stehen.

An den Fahnenmasten wehten, wie nunmehr an allen Kirchen der Propsteipfarrei,  Flaggen in den Nationalfarben der Ukraine mit einer Friedenstaube. Zu all dem leuchtete der Himmel in schönstem Blau, der sich während des Aufbaus am Morgen noch wolkenverhangen präsentiert hatte. Was, so freute sich einer der Aufbauhelfer, gar nicht verkehrt war, denn hätte man das Zelt in der Hitze des Tages  aufbauen müssen, wäre es sichlich nicht so schnell und geschmeidig von der Hand gegangen.

Das Fest endete mit einem Friedensgebet. So konnten die Flüchtlinge  für einige  Stunden Ihre Sorgen und Ängste vergessen und anschließend hoffentlich einen Hoffnungsfunken mit in ihr vorübergehendes zu Hause nehmen.

Über das Friedensfest  findet sich auch ein Bericht auf der Homepage des Erzbistums Paderborn: /https://www.erzbistum-paderborn.de/news/musik-und-spiel-ueberwinden-sprachbarrieren/