Pfarrer Hülster - Pastoraler Raum Arnsberg

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HEILIG KREUZ

Geistlicher Rat
Pfarrer i.R.
Josef Hülster
* 02.03.1929 in Lenne   
† 10.05.2004 in Arnsberg

Josef Hülster wurde am 02.03. 1929 in Lenne geboren. Nach seinem Studium und Vikarstelle in Brilon war er seit 1955 als Vikar der Propsteigemeinde St. Laurentius mit dem Schwerpunkt der Betreuung von Heilig Kreuz beauftragt und vom Erzbischof und späteren Kardinal von Paderborn Lorenz Jäger am 02.02.1958 zum ersten Seelsorger der Gemeinde ernannt. Seit der Erhebung der Gemeinde zur selbständigen Pfarrei am 01.09.1976 wurde Josef Hülster der erste Pfarrer der neuen Pfarrgemeinde Heilig Kreuz.
Pfarrer Josef Hülster baute mit der ihm eigenen unermüdlichen Schaffenskraft umd mit großem Geschick im Umgang mit Menschen die Gemeinde auf. Seine besondere Gabe bestand darin, Gemeindemitglieder zu begeistern und am Aufbau der Gemeinde mitzuarbeiten. Ihnen galt seine Liebe und Anerkennung. So entstand unter seiner Führung eine lebendige Gemeinde. Pfarrer Josef Hülster stand 49 Jahre im priesterlichen Dienst.
Josef Hülster hat in Arnsberg ein unvergessliches und bemerkenswertes Stück Sozial- und Caritas-Geschichte geschrieben. Seine ganz besondere Liebe, Zuwendung und Fürsorge galt den geistig behinderten Mitmenschen.
So war er seit 1966 bis zu seinem Tode Vorstandsmitglied und von 1972 bis 2001 stellvertretender Vorsitzender des Caritas-Verbandes Arnsberg-Sundern. Josef Hülster war maßgeblicher Begründer der Behindertenarbeit und hat alle Aktivitäten des Verbandes geprägt und begleitet. Hervorzuheben ist sein großartiger Einsatz für die geistig behinderten Mitmenschen, weshalb er liebevoll »Vater der Behinderten«. nicht nur von seinen Schützlingen genannt wurde.

Dabei war ihm stets das Wohl des Einzelnen, seines familiären Umfeldes, seine Wertschätzung und Anerkennung in der Gesellschaft von Bedeutung.

Die behinderten Beschäftigten in den Caritas-Werkstätten waren für ihn besonders wichtig, vor allem wenn diese durch Krankheit oder Tod der Eltern ein neues Zuhause mit Betreuung und Unterstützung benötigten.

Viele werden ihm dafür dankbar sein, dass von den ersten einzelnen Wohnplätzen im ehemaligen Schülerinternat Mariannhill weitere Wohnstätten für viele Menschen mit unterschiedlichen Angeboten entstanden sind.

Auch nach seinem Eintritt in den Ruhestand am 01.06.1998 bis zu seinem Tode hatte er stets ein offenes Ohr und ein offenes Herz für die Sorgen und Nöte der Menschen. Solange es ging, half er in der Gemeinde im priesterlichen Dienst aus.

Wir alle, die ein Stück seines Lebensweges mit ihm gehen durften, werden ihn nichtvergessen.



“Heiliger Vater, heilige sie in der Wahrheit.
Wie du mich in die Welt gesandt hast,
so habe ich sie in die Welt gesandt -
so spricht der Herr.”
Johannes 17,17-18

22.07.2017
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