Kloster Wedinghausen - Pastoraler Raum Arnsberg

Direkt zum Seiteninhalt
PASTORALER RAUM > Aktuelles
. . . aus dem Pastoralen Raum Arnsberg
18.09.2017

Wedinghausen soll Ort des Segens sein
 
Generalvikar Alfons Hardt legt Grundstein für neues Kapitel im Kloster Wedinghausen
 
Im ehemaligen Kloster Wedinghausen, wurde am Samstag ein neues Kapitel aufgeschlagen und gewinnt das frühere geistliche Zentrum jetzt unter veränderten Vorzeichen seine ursprüngliche Bestimmung zurück: Nach den umfangreichen Restaurierungs- und Umbaumaßnahmen im Ostflügel wird die aus Brasilien stammende Gemeinschaft Shalom in das historische Gemäuer des alten Klosters Wedinghausen einziehen und mit ihr wieder geistiges und geistliches Leben. Generalvikar Alfons Hardt legte dafür nach dem traditionellen Grafenbegängnis mit Memoria und Wortgottesdienst in der Propsteikirche den Grundstein im Ostflügel. Propst Hubertus Böttcher begrüßte die zahlreichen Gäste, der Regierungspräsident von Arnsberg, Hans-Josef Vogel, Christoph Regniet als Kirchenvorstand und Dr. Bettina Heine-Hippler als Vertreterin der LWL-Denkmalpflege sprachen Grußworte.
 
„Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!“ Dieses Wort aus dem Markus-Evangelium wurde im feierlichen Wortgottesdienst vorgetragen und steht als Chronogramm wie eine Überschrift über dem Ostflügel. Von ihm ausgehend erläuterte Generalvikar Alfons Hardt, diese Worte seien wie eine Brücke zwischen dem, was die Prämonstratenserchorherren des Klosters Wedinghausen im 12. Jahrhundert begonnen und bis zur Säkularisation 1803 und damit der Aufhebung des Klosters gelebt hatten, über die Wirklichkeit der Arnsberger Propsteigemeinde, die das Gebäude als Pfarrheim genutzt habe, bis zum Aufbruch, der mit der Grundsteinlegung verbunden sei. Kirche sei Aufbruch zu den Menschen, bekräftigte der Generalvikar des Paderborner Erzbischofs. Denn Jesus Christus habe Christen dazu gesandt, allen die Frohe Botschaft der Liebe Gottes zu verkünden, Licht zu sein in einer Welt, die oft von Gleichgültigkeit und Egoismus verdunkelt werde.
 
„Wir haben die Shalom-Bewegung, die in Brasilien und 36 weiteren Ländern sehr erfolgreich ihren Weg geht, eingeladen, auch hier in Deutschland und in unserem Erzbistum Paderborn dieses Experiment und diesen Aufbruch zu wagen. Die Mitglieder haben ihre Heimat und Kultur verlassen, um dem Ruf des Evangeliums zu folgen, so wie damals vor 800 Jahren, als der Mönch Richard seine Heimat in England verließ, um hier als Zeuge des Glaubens zu leben“, führte Generalvikar Hardt in seiner Ansprache aus. Heute gehe es darum, selbst ein „lebendiges Wort“ zu sein und das Evangelium durch das Leben zu verkünden. Er vertraue darauf, dass die Saat des Evangeliums für die Menschen aufgehen und blühen werde. Der Ort solle auch weiterhin ein Ort des Segens sein.
 
Seit zwei Jahren leben sechs junge Mitglieder der Shalom-Bewegung in Arnsberg. Die charismatische Glaubensgemeinschaft möchte insbesonder junge Menschen für die Frohe Botschaft Jesu Christi begeistern. Kreativ, lebendig und temperamentvoll fördert die Gemeinschaft Begegnung und Austausch und möchte so Zeichen des Evangeliums sein. Im Gottesdienst mit Generalvikar Hardt trugen Mitglieder der Shalom-Bewegung Lieder nd Fürbitten vor. Der Wortgottesdienst wurde auch vom Kirchenchor der Arnsberger Propsteigemeinde musikalisch gestaltet.                                      
                                          __________________________
Mai 2016

Kloster Wedinghausen/Propstei St. Laurentius vor umfangreicher Restaurierung
Mit einem Kostenaufwand von über 2,5 Mio € (2 Mio € vom Erzbistum Paderborn und 0,5 Mio € von der Propsteigemeinde) wird in den nächsten Monaten Kirche und Kloster restauriert. Hierbei soll Kloster Wedinghausen geistiges Zentrum werden. Die Shalom-Bewegung wird ihr erstes geistiges Zentrum in Deutschland hier eröffnen. Damit wird ein lebendiger Ort der Begegnung entstehen. Aus Brasilien sind hierzu drei junge Frauen und 2 Männer der Shalom-Bewegung eingereist.
In den Garagen an der Prälaturstraße wird ein Jugend-Cafe als Begegnungsstätte eröffnet. Der Klostergarten mit seinem herrlichen Blick auf Arnsberg wird der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
An Arbeiten sind geplant: Erneuerung der Dächer; Innenräume werden für die Shalom-Bewegung hergerichtet und ein neuer Außenputz für Kirche und Kloster.

Überr die Restaurierung berichtete die WDR-Lokalzeit Südwestfalen am 11. Mai 2016.
18.10.2017
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü